René Pollesch "Liebe ist kälter als das Kapital" - Veranstaltungsreihe Szenische Lesung zeitgenössischer deutscher Theaterstücke

2014-10-20 19:30 - 21:00

René Pollesch "Liebe ist kälter als das Kapital" - Veranstaltungsreihe Szenische Lesung zeitgenössischer deutscher Theaterstücke

Zeit: 20 Oct Montag 2014 19:30
Ort: Penghao Theatre

Liebe ist kälter als das Kapital

瑞内·波列许《爱比资本更冷》-德国当代戏剧朗读会系列活动

Ein Filmset. Vier Schauspieler wollen eine Reihe spektakulärer Filme drehen: "CDU – Meine Welt ist die richtige" und auch "RAF der Wüstenfuchs". Aber etwas bremst sie aus. Ein Bild hält sie gefangen. Es stammt aus John Cassavetes' Theaterfilm "Opening Night" von 1977: Die Schauspielerin Myrtle Gordon muss sich dafür rechtfertigen, dass sie sich nicht von ihrem Kollegen ohrfeigen lassen will. An dieser Ohrfeigenszene liest René Pollesch die Logik des von ihm inkriminierten Kunstschaffens ab.

Das Filmdrehen wird zum Problem' weil es für das steht, was man hier anzweifelt: Erklärbarkeit, Auflösung der Krise, Erfolg. Mit dieser Konstellation erfüllt Pollesch ganz nebenbei einen Auftrag gegenüber dem Schauspiel Stuttgart, das ihn, anlässlich der Jubiläumsreihe zum "Deutschen Herbst" im September 2007, um einen RAF-Kommentar gebeten hatte. Folgerichtig und vertrautermaßen sieht man Polleschs Diskursakrobaten in eine aberwitzige Dauerspirale aus Grübeleien und ephemeren Selbst- und Fremdbeschreibungen eintreten: Rebellion ist, wenn man sie nicht zu fassen kriegt. (nachtkritik)

 

Veranstalter: New Theatre Project, Goethe-Institut China
Partner: Penghao Theatre
Danksagung: Verlag der Autoren GmbH & Co GK
Regie: He Yufan
Projektmanagement: Jiang Jun

 

René Pollesch
1962 in Friedberg/Hessen geboren, studierte von 1983 bis 1989 Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen bei Andrzej Wirth und Hans-Thies Lehmann. Bei den Gastprofessoren Heiner Müller, George Tabori und John Jesurun war er an verschiedenen Projekten beteiligt. Nach verschiedenen Stationen an deutschen Theatern, unter anderem ab 1992 am Theater am Turm in Frankfurt am Main, erhielt Pollesch 1996 ein Arbeitsstipendium am renommierten Royal Court Theatre in London.

In der Spielzeit 1999/2000 war er Regisseur am Luzerner Theater, im Herbst 2000 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Von 2001 bis 2007 leitete er die kleine Spielstätte Prater der Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Pollesch erhielt 2001 den Mülheimer Dramatikerpreis. 2002 wurde er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ für die „Prater-Trilogie“ zum besten deutschen Dramatiker gewählt. 2012 erhielt er den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für sein dramatisches Gesamtwerk. Im Mai 2012 wurde Pollesch als neues Mitglied in die Akademie der Künste in Berlin aufgenommen.

 

Telefon: 010-64006472
Adresse: Dongmianhua Hutong Nr. 35, Dongcheng District, Beijing

 

*Information provided by Beijing German Cultural Center Goethe - Institut (China)

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